Auf letzten Winter wurden verschiedene Technologien zur Lawinen- und Personendetektion in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern realisiert.

LARA – Long Range Avalanche Radar zur Überwachung von Lawinenabgängen in Distanzen bis zu 2 km. Eines dieser Dopplerradar-Systeme ist im Engadin installiert um das Resultat der ferngesteuerten Sprengungen überprüfen zu können.

SARA – Short Range Avalanche Radar mit einer Detektionsreichweite von rund 300 m sind direkt auf dem Sprengmast installiert. Neu auf den letzten Winter wurden eine Anlage Mischabel in Saas Fee und Wilerbach in Blitzingen im Goms installiert. Beide Systeme haben Lawinenabgänge detektiert und angezeigt.

IDA – Infraschall Detection of Avalanches wurden vier Anlagen in der Schweiz und zwei in Norwegen installiert. Lawinen produzieren je nach Lawinentyp und Fliessgeschwindigkeit Infraschallsignale. Diese können zur Detektion von Lawinen ausgewertet werden.

PETRA – People Tracking Radar wurde eines in Val Bever im Engadin installiert um vor der Sprengung sicherzustellen, dass sich keine Personen im Gefärdungsbereich der Sprengung befinden. Ein zweites System kam im Skigebiet von Zermatt zum Einsatz wo man vor der Sprengung sicher stellen will, dass sich keine Skifahrer oder Wanderer in den lawinengefährdeten Bereichen unterhalb der ferngesteuerten Sprengmasten aufhalten. Diese Anlage soll auf kommende Saison um weitere Radarstandorte ausgebaut werden.

 

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