Sicherheit für bis zu 30’000 Personen pro Tag

Auf der Zufahrt nach Zermatt sind zwischen Stalden bis Zermatt über 30 Lawinenzüge welche die Strasse und Bahnlinie gefährden. Dass auf einer solch stark von Lawinen und anderen Naturgefahren ausgesetzten Strecke und Frequenzen von bis zur 30’000 Personen pro Tag eine besonders gute Organisation gegen die Risiken der Naturgefahren nötig wird, ist selbsterklärend. Unter Bruno Jelk wurde ein sehr professioneller Lawinendienst aufgezogen.

Der Sicherungsdienst hat zur Beurteilung der Lawinengefahr Zugriff auf etliche automatische Wind-, Schnee- und Wetterstationen. Klare Prozesse dienen zur fortlaufenden Beurteilung der Situation und Umsetzung von Sicherungsmassnahmen. Die Lawinenkommission agiert in rein beratender Funktion für die Strassenverwaltung und den Bahnmeister. Die Entscheidungen über Schliessungen und Wiederöffnungen ihrer Verkehrswege müssen schlussendlich von denselben getragen werden.

Sämtliche Datenerhebungen, Entscheidungen und Massnahmenvorschläge werden vom Lawinendienst protokolliert.

Seit 2004 stehen dem Lawinendienst in verschiedenen Lawinenanrissgebieten Wyssen Lawinen-Sprengmasten zur Verfügung zur ferngesteuerten vorbeugenden Auslösung der Schneemassen. Seit dem die Sprengmasten im Einsatz stehen, konnten erfolgreich Schäden an den Verkehrsinfrastrukturen im Mattertal vermieden werden. Dies gelingt einerseits dank dem optimalen Betrieb der Anlagen durch den Lawinendienst und anderseits dank der hohen Zuverlässigkeit und enormen Wirkung der Wyssen Sprengmasten zur Auslösung von bereits kleinen Schneemengen. Es wird nämlich schon bei Neuschneemengen von 20 – 30 cm gesprengt.

Zermatt 20131230.5
Lawinensprengung 06.01.2008 007

Auch die Zermatt Bergbahnen AG setzt auf die qualitativ hochwertigen Lawinensprengmasten von Wyssen. Im Winter 2016/17 werden bereits 40 Anlagen von Wyssen im Einsatz für die Sicherung der Gäste auf den Skipisten stehen. Dank der Aufrüstung der Masten auf die im 2015 neu entwickelten Steuerung der dritten Generation mit der webbasierten Bedienungsoberfläche können die Sprengungen der vielen Anlagen noch schneller ausgeführt werden. Dies ist ein sehr wichtiger Vorteil, denn zu Zeiten erhöhter Lawinengefahr herrscht Hochbetrieb beim Lawinendienst. Da ist es enorm wichtig, dass die Anlagen zuverlässig und schnell eingesetzt werden können. Denn der Druck auf den Lawinendienst zur Öffnung von vor Lawinen gesicherten Pisten ist gross. Da muss man sich auf die Hilfsmittel verlassen können.

Die Anforderungen an die Anlagen durch Wind und Wetter sind in Zermatt und dem Mattertal sind sehr hoch. Die Anlagen stehen in Höhenlagen deutlich über 3000 m. über Meer und in sehr exponiertem Gebirgsgelände.

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